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Duftstar Verleihung 2008 mit viel Prominenz und Parfüm

Der 16. Duftstar 2008 fand zum 4. Mal in Berlin statt und das im XXL-Format größere Location, mehr Gäste und höherer Glamour-Faktor.

Berlin 26.4.2008

Kai Pflaume hatte wieder das Vergnügen, den prestigeträchtigen Preis für die besten Parfum-Neuerscheinungen zu überreichen. Der Preis selbst präsentierte sich optisch neu in Form einer Glasstele, die erstmals und noch vor den USA in Deutschland ihre Premiere feierte. Der Präsident der Fragrance Foundation Thomas C. Schnitzler, begrüßte zusammen mit Steffen Seifarth, Geschäftsführung Coty Lancaster Prestige, und Martin Ruppmann, Geschäftsführer Fragrance Foundation, die 800 Dinner-Gäste des Abends in „The Station“, der neuen, wesentlich größeren Location, die überaus positiv angenommen wurde. Dazu Jochen Seifarth: „Diese neue Location war notwendig, um den steigenden Ansprüchen des Duftstars zu genügen.“ Thomas C. Schnitzler fasste kurz die Bedeutung des Preises und seine Faszination zusammen und betonte, dass „jeder der ihn mit nach Hause nimmt, mächtig stolz sein kann“.

Traumjob Assistentin – Burda und Douglas machen es möglich

Die Zeitschrift Young und Douglas casteten dieses Mal je eine Assistentin, die dann die Preise überreichen durften. Vom Truck auf die Bühne, diesen Sprung schaffte die Schweizerin Janina Martig, die nicht nur LKW fahren kann, sondern auch in der von Burda Mode und Magazin entworfenen glamourösen Abendrobe eine glänzende Figur machte. Anne-Marie Pasrali-Schulze, Filialleiterin von Douglas, kam dieser Aufgabe später bei den Public Duftstars ebenso souverän nach.

And the Award goes to …

Spannung kam gleich beim ersten Duftstar auf, der für das Lebenswerk einer herausragenden Persönlichkeit verliehen wird und an Laura Biagotti ging. Sie ließ sich von ihrer charmanten Tochter Lavinia vertreten, die mit ihrem Freund nach Berlin gekommen war. Sie erinnerte vor allem an die Anfänge mit dem Damenduft Roma, der dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern kann. „Vielen Dank to you all“ und mit vielen Grüßen ihrer Mutter verriet sie noch, dass der Duftstar für sie wie ein persönlicher Word Cup sei.

Die Preise für die Duftklassiker, die mindestens 10 Jahre am Markt sein müssen, gingen bei den Damen an Hermes 24, Faubourg. Stefan Seidel, Geschäftsführer Clarins, freute sich auch dieses Jahr wieder auf der Bühne sein zu dürfen. Bei den Herren siegte Vetivier von Guerlain, Jean-Paul Guerlains erste Duftkreation aus dem Jahre 1959. Bestens gelaunt und in überschwänglicher Laune war deshalb auch Christophe Pouille von LVMH, der sich sicher war, den Preis zu gewinnen. „Beim letzten Mal, als Lavinia da war, haben wir auch beide einen Preis gewonnen.“

Die Kategorie Lifestyle Damen konnte Christina Aguilera für sich entscheiden; die Entertainerin war selbst nicht anwesend, schickte aber eine Videogrußbotschaft. Claudia Becker, Geschäftsführung von Procter & Gamble, nahm den Preis freudestrahlend entgegen. Für die Herren konnte Laudatorin und Comedian Ruth Moschner den Duftstar für den Duft von Fußballgott David Beckham Intimately Beckham Night Men verkünden. Melanie Frese, Marketing-Leiterin von Coty, richtete persönliche Grüße von Beckham aus, der Deutschland für die EM „alles Gute wünscht“.
Sabine Zirkowski war Laudatorin für den Duftstar Prestige Damen, der an Prada Infusion d’Iris ging und den Sabine Kautz, Geschäftsführung Puig, mit nach Hause nehmen durfte. Bei den Herren siegte Diesel Fuel for life und Alexander Keller, Geschäftsführer L’Oréal Paris, übertrug seine gute Laune ans Publikum.

Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt von Liz Hurley, der sich blitzschnell herumgesprochen hatte und schon vermuten ließ, dass in der Kategorie Exklusiv Damen Tom Ford Private Blend gewonnen hatte. Mit ihrer Ausstrahlung und einigen Worten auf Deutsch bezauberte sie alle, und Jean-Christophe Jourde von Estée Lauder erinnerte an die über 13-jährige Zusammenarbeit mit dem Star-Modell, das nun seine eigene Bademode designt. Bei den Herren setzte sich Creed Virgin Island Water durch und Cordula Schott, Marketingdirektorin Nobilis, erzählte, wie „…très, très content“ Olivier Creed über den Preis sein wird.

Noch einmal Hochspannung kam bei der Verkündung der Public Duftstars auf, denn wie würde wohl das Urteil des Publikums, das sich in Parfümerien, in Zeitschriften und online an der Wahl beteiligen konnte, ausfallen? Kai Pflaume und Laudatorin Verona Pooth machten sich einen Spaß daraus, das Publikum hinzuhalten. Über 300.000 hatten ihre Stimmen abgegeben und in der Kategorie Lifestyle Herren war Bruno Banani Pure Man erfolgreich, was Markus Spieker von Procter & Gamble sehr stolz machte, ebenso wie Kollegin Claudia Becker, die ein zweites Mal für Christina Aguilera ihrer Freude Ausdruck geben konnte.

In der Kategorie Prestige Herren siegte Jean Paul Gaultier Fleur du Male und Geschäftsführerin Susanne Rumbler hatte den Parfumeur des Duftes Francis Kurkdjian mitgebracht. Bei den Damen schlug noch ein Mal die Stunde für Alexander Keller und den Duft von Emporio Armani Diamonds. Aussschlaggebend war hier sicher die überaus attraktive Sängerin Beyoncé Knowles, die charmant und stimmgewaltig für den Duft wirbt. Auch hier versüßte eine Grußbotschaft die Abwesenheit der Künstlerin.

Mit Laudator Wolfgang Joop im goldenen Smoking und Kollegin Vera Wang, die den Preis für Duftstar Persönlichkeit auch persönlich in Empfang nahm, endete die Preisübergabe. Dabei gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den Designern, die Joop so umschrieb: „…we share the love for a sweetly scented world“. Vera Wang dankte Bernd Beetz, CEO von Coty, persönlich für seine Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Sie bewundert an Deutschland das moderne Gespür für Design und lobte ihre deutschen Kollegen. Gefragt nach der Inspiration für den Namen ihres Duftes „Princess“, war es der Gedanke an ihre Töchter und wie sie ihre Welt sehen.

Einige der VIP’s, die dabei waren: Franziska Knuppe, Jenny Elvers-Elbertzhagen, Nina Ruge, Eva Padberg, Barbara Meier, Jette Joop, Mirja und Sky Dumont, Thomas Heinze, Karsten Speck, Clemens Schick, Anatol Taubmann, u.v.a.m., die in den großzügigen Hallen und zwischen den 800 Dinner-Gästen plus ca. 500 Party-Gästen immer wieder auf- und untertauchen konnten.

Eine Klasse für sich: der sehr aparte Blumenschmuck, der mit roten und rosa Nelken und Jasmin, kommunikationsfreundlich arrangiert, zu bezaubern wusste. In einer anderen Klasse dagegen spielte die Casting-Band „Monrose“, deren Auftritt leider etwas hölzern wirkte.

Ooops: Wer schon vor 18 Uhr an der Station ankam, stand noch eine Weile vor verschlossenem Tor – glücklicherweise in der Sonne.

Quelle: beautypress

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