Pimp Your Lips
Pimp up your Lips!
Jede hat es, Jede will es! Einzigartige Schönmacher mit besonderem Flavor. Das Geheimnis schöner Lippen? Fruchtig aromatischer Geschmack und umwerfender Glanz. Diesen Sommer stehen Lipglosse mit Geschmack ganz oben auf der Einkaufsliste! Wet n wild stellt Dir seine absoluten Lieblingsprodukte für die Lippen vor. Die fruchtigen Flavored Lipglosse erfrischen Deine Lippen mit dem Geschmack super leckerer Früchte und umhüllen sie mit umwerfendem Glanz. Hol Dir dein Sommer Highlight und verzaubere die Männer mit zuckersüßen Küssen!
Max Volume Lipgloss – Schmollmund Alarm!
Pimp up your lips! ist das Motto für den Sommer. Der Max Volume Lipgloss von wet n wild zaubert im Nu einen verführerischen Schmollmund und sinnliche Lippen. Durch den speziell entwickelten Maxi Lip™ Wirkstoff werden schmale Lippen auf ganz natürliche Weise sichtbar voller. Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe pflegen die Lippen und schützen sie vor dem Austrocknen. Für einen konturgenauen und spielend einfachen Auftrag sorgt der speziell geformte Soft-Applikator. Die zart schimmernden Töne lassen sich zu jedem Styling kombinieren und sind vor allem im Nude-Look total angesagt.
Das Beauty Must-Have ist erhältlich in den Farben: Clear Ice-Land, Hel-Pink-i, Plum-Desert, Berry Rouge, Cairo-Mel und South Peach.
Anwendungstipps von Dan Paul-Flores, Make-up Artist von wet n wild
„Beginne auf der oberen Lippe mittig und setze den Lipgloss bis zu den Mundwinkeln an. Wiederhole den Vorgang auf der unteren Lippe. Folge gleichmäßig der Kontur der Lippen. Durch die Zimtextrakte spürst Du nach einigen Minuten ein leichtes Kribbeln, Deine Lippen wirken optisch größer.“
| Max Volume Lipgloss | Art.-Nr. E81901 | 3,99 Euro* |
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Lipgloss with Flavor – Fruchtige Erfrischung!
Was diesen Lipgloss von wet n wild so einzigartig macht? Großzügiger Glanz mit einem Klecks Farbe in exotischen Geschmacksrichtungen und das Ganze in nur einer einzigen Tube! Das glitzernde Lippengel verleiht Deinen Lippen intensiven Glanz und dezente Farbe zugleich. Natürliche Pflegestoffe machen Deine Lippen verführerisch zart und schützen sie vor dem Austrocknen. Mit nur einem Handgriff kannst du Deine Lippen im Nu aufpeppen oder Deinem Lieblingslippenstift einen ganz besonderen Kick verleihen. Nicht zu vergessen ist der unglaublich erfrischende Geschmack von exotischen Früchten. Dieser Lipgloss macht Lust auf Urlaub und fruchtige Cocktails.
Die fruchtigen Erfrischer sind erhältlich in den Farben: Clear Ice, Fresh Peach, Fresh Lemon, Fresh Orange, Fresh Cherry, Fresh Citrus, Tropic Glaze und Sun Glaze.
Anwendungstipps von Dan Paul-Flores, Make-up Artist von wet n wild
„Draufdrücken, auftragen und fertig!”
| Lipgloss with Flavor | Art.-Nr. E81701 | 0,99 Euro* |
| E81702 | 0,99 Euro* | |
| E81703 | 0,99 Euro* | |
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| E81708 | 0,99 Euro* |
*unverbindliche Preisempfehlung
Lippenstift – Rezeptur gestern und heute
Historische Rezeptur für eine Lippenpomade:
Ein Rezept für eine “rothe Lippenpomade” aus dem Jahre 1805 lautet so: “In eine reine kupferne Pfanne bringe man ein halb Pfund frische ungesalzene Butter und zwei Unzen reines Wachs, man lasse alles bei gelindem Feuer schmelzen, schüttle einige Unzen gewaschene, getrocknete und zerquetschte kleine Korinthen und ein bis drei Loth Alkannawurzel hinzu und lasse alles zehn Minuten lang gelinde sieden. Dann gieße man alles auf eine aufgespannte dichte Leinewand und lasse das flüssige ablaufen, und wenn es anfängt zu erkalten, so setze man einen Löffel starkes Pommeranzenblüthenwasser hinzu und erhalte es unter beständigem Umrühren, bis es völlig erkaltet ist und hebe es hernach in einem gut verbundenen Topf auf.”
Moderne Rezepturen:
In der Kosmetikproduktion werden in mehreren Arbeitsschritten aus einer angerührten und parfümierten Farbmasse, die vorgeschmolzen wird, in der Stunde bis zu 1.000 Lippenstifte von vollautomatischen Abfüllmaschinen hergestellt. Die Grundsubstanz besteht aus Lanolin, Bienen- und Carnaubawachs, angereichert mit Paraffin- und Rizinusöl, Farbpigmenten, Pearl- und Mica-Pigmenten und Farblacken. Gegen das ranzig werden (Oxidieren) der Öle und Wachse wird meist Vitamin E oder andere Anti-Oxidantien zugegeben. Zusätzlich pflegende Stoffe, wie Hyaluronsäure, Ceramide, Panthenol, Aloe Vera, Jojoba-Öl oder Sheabutter sind heute ebenfalls gängige Inhaltsstoffe.
Die flüssige Lippenstiftmasse wird in vorgefettete Aluminium-Formen gegossen, blitzschnell abgekühlt und dann per Luftdruck rückwärts aus der Form in die Drehmechanik eingeschossen. Nachdem der Stift umgedreht ist, wird er kurz geflammt, damit der Angusspunkt glättet wird und der Stift mehr Glanz erhält. Für noch mehr Glanz und Oberflächenbrillanz sorgt ein feiner Sprühnebel aus Silikon.
Lippenstifte sind sehr lange haltbar - gesetzlich vorgeschrieben sind 36 Monate, doch bei guter Lagerung hält der Stift auch 3 – 5 Jahre.
Mit einem Gewicht von ca. 5 g reicht ein Lippenstift für ca. 280 Anwendungen. Das Kilogramm kostet je nach Qualität der Inhaltsstoffe zwischen 50 - 120 EURO.
Quellen:
beautypress
Seeling, Charlotte: Cosmopolitan 11/1983
Lippenstift und Lippenformen von 1920 bis 2000
Form und Farbe der Lippen im Spiegel der Geschichte 1920 Prohibition und Rebellion
1920 Prohibition und Rebellion
Ein matter, herzförmiger Mund ist Ausdruck für den verführerischen, koketten Look der goldenen 20er Jahre. Die Frauen emanzipieren sich, gehen nachts aus, trinken schwarzgebrannten Whisky und tanzen Charleston. Der Schwarzweiß-Film bringt den Film-Mund in den gewagtesten Formen hervor – den “Amorbogen” von Clara Bow, die “Vamp-Lippen” von Theda Bara und den “Bienenstich” von Mae Murray. Die Lippenfarben sind Schwarz und Granatrot.
1930 Die Zeit der Depression
Ein nach außen gezogener, mit eckigen Kanten geformter Mund steht für den perfektionistischen, strengen Look der nüchternen 30er Jahre. Es ist eine Zeit der Entbehrung und der Sparsamkeit. Frauen wie Greta Garbo und Marlene Dietrich, die eigene Ideen haben und ihr Schicksal selbst bestimmen, sind die Idole. Ihre stählerne, androgyne Ausstrahlung verkörpert die erwachsene Frau. Die Lippenfarbe ist ein seidig-glänzendes Braunrot.
1940 Die Kriegszeit
Ein voller, mit symmetrischen Bögen geformter Mund repräsentiert den mutigen, selbstbewussten Look der entbehrungsreichen 40er Jahre. Die Männer sind im Krieg und die Frauen halten die Stellung in der Heimat. Leinwandheldinnen aus Hollywood, wie Rita Hayworth, Joan Crawford, Bette Davis und Katherine Hepburn, spiegeln das neue Gefühl für die eigene Stärke wider. Der Lippenstift wird zum Instrument persönlicher Moral, der Stärke signalisiert und Leid kaschiert. Die Lippenfarbe ist ein lackiges Zinnoberrot.
1950 Die Nachkriegszeit
Ein üppiger, über die natürliche Lippenlinie gezeichneter Mund gibt den Ton für die Zeit des Wiederaufbaus an. Ein weiblicher, verführerischer Look der die Ambivalenz der Frauen zeigt. Sie kämpfen einerseits für die im Krieg errungene Unabhängigkeit und gegen die klassische Frauenrolle, andererseits sehnen sie sich nach ihrer Rolle als Weibchen. Es gibt daher zwei sehr gegensätzliche Identifikationsfiguren, die üppige, weibliche Marylin Monroe und die unterkühlte, knabenhafte Audrey Hepburn. Die Lippenfarben sind leuchtendes Rot oder Pink.
1960 Die Zeit der Extreme
Ein voller, weicher Schmollmund repräsentiert den rebellischen Hippie-Look der 60er. Die Entdeckung des Weltalls, die sexuelle Revolution, Woodstock und die Flowerpower-Bewegung bestimmen die Zeit. Der magersüchtig-jugendliche Chic von Twiggy und der provokante Schmollmund von Brigitte Bardot sind Symbole der Ablehnung von pauschalisierter Schönheit, Wohlstand und Konsum. Deshalb – Lippenstift ja, aber unauffällig, fast unsichtbar. Die Lippenfarben sind perlmuttschimmerndes Beige, Babyrosa und Silber bis Weiß.
1970 Die Disco-Zeit
Ein konturierter, glänzender Mund verleiht dem Disco -Look der 70er seinen schillernden Auftritt. Saturday Night Fever, Studio 54, Plateausohlen, Bhagwan, Räucher-Stäbchen und farbige Soul-Diven wie Gloria Gaynor und Diana Ross bestimmen das Jahrzehnt. Frauen proben die Emanzipation, studieren, leben ohne Trauschein, sind allein erziehend und brechen mit der Konvention. Die Lippenfarben sind selbstbewusst, wie glitzerndes Purpur- und Burgunderrot.
1980 Die Zeit des Punks
Ein dunkler, breiter Mund repräsentiert den provokanten Punk-Look der 80er. Die Frauen wollen nicht mehr länger Sexualobjekt für Männer sein – Punk ist die erste Anti-Schönheits-Bewegung. Der Transvesitie-Chic von Boy George und die Mode von Vivienne Westwood und Malcolm MacLaren signalisieren “Stammeszugehörigkeit”. Emanzipierte Frauen wie Pop-Idol Madonna sind Vorbilder. Die Lippenfarben sind dunkel bis Schwarz mit Metallic-Effekt.
1990 Die Zeit des Individualismus
Ein natürlich ausgemalter, sauber konturierter Mund in glänzend oder matt dokumentiert den individuellen Look der 90er. Internet, Mobiltelefone, Spaßgesellschaft, Piercings, Tattoos, HipHop, Techno und die Fitness-Welle bestimmen dieses Jahrzehnt des Kommerzes. Die Mode ist geprägt vom immer schneller werdenden Wechsel – alles ist erlaubt. Julia Roberts, Meg Ryan, Demi Moore und Britney Spears – die Stars der Zeit. Die Lippenfarbe Braun erfährt ein Revival, aber auch jede andere Farbe von dunkel bis hell ist gefragt.
2000 Das neue Millennium
“Cocooning” heißt das Schlagwort für den Übergang in das neue Jahrtausend,das dem Gefühl für die Rückbesinnung auf innere Werte, auf Freunde und Familie Ausdruck verleiht. Eine Harmonie, die auch vor der Lippenmode nicht Halt macht. Die Form des Mundes folgt der natürlichen Linie. Auch natürliche, sanfte Farben stehen im Vordergrund. Pastellige, zart schimmernde Töne von Beige bis Rosa und Apricot, so genannte Non-colours stehen für den Trend nach Rückbesinnung und der Suche nach Zukunftsorientierung.
Quelle und Illustration: beautypress
Die Geschichte des Lippenstifts – 125 Jahre rote Lippen
125 Jahre Lippenstift – Lippenpflege von der Antike bis heute
3500 v. Chr.
Die älteste bisher gefundene “Lippensalbe” stammt etwa aus dem Jahr 3500 vor Christus und wurde bei Ausgrabungen in der sumerischen Stadt Ur entdeckt. In der Bibel wird Jezebel beschrieben, die ihr Gesicht bemalte – als abschreckendes Beispiel. (Parfumerie aktuell )
1600 v. Chr.
wird im Papyrus Ebers berichtet über Königin Nefertiti, die die Lippen mit Hennalauge rötete.
ca. 1350 v. Chr.
Den Ägyptern galt Eitelkeit als Tugend und Nofretete galt als Meisterin der Schminkkünste. Mit ihren dunkel umrahmten Augen und dem voll ausgemalten roten Mund ist sie heute noch beispielgebend für ein ausgewogenes Make-up.
5. Jahrhundert v. Chr.
In der Macho-Gesellschaft, der alten Griechen war es verpönt, wenn Frauen sich schminkten. Nur die Hetären, Künstlerinnen, die der Halbwelt zugerechnet wurden, tönten die Lippen mit einer Pflanzenfarbe, die aus der Polderos-Wurzel gewonnen wurde.
ca. 60 n. Chr. verwendete Poppea , die Frau Kaiser Neros Lippenfarebn, die aus Rotweinsedimenten und einer Pflanzenfarbe hergestellt wurde.
15. Jahrhundert
schon zu dieser Zeit trugen Frauen rote Lippen. Ob sie allerdings mit Tinkturen oder Tricks arbeiteten ist unklar.
ca. 1600 – 1790
das Barockzeitalter hatte einen großzügigen Umgang mit Kosmetik und auf den Lippen wurde ein kräftiges Rot getragen. Vorreiter waren vor allem die großen Regentinnen Europas.
So entwickelte Königin Elisabeth I. das erste komplette Make-up, bei dem die Haut total mit weißem Puder abgedeckt, die Wangen mit Rouge betont und die Lippen auffallend rot geschminkt wurden. Da es wenig haltbar war, musste das Lippenrot häufig erneuert werden. Dazu wurden kleine Handspiegel eingeführt und Schminkfarben in Stiftform. Der damalige Vorläufer unseres Lippenstifts wurde aus zerstoßenem Alabaster oder Gips hergestellt, den man mit Farbpartikeln zu einer Paste rührte, in Form rollte und ihn dann an der Sonne trocknen ließ, bis er fest geworden war. Mit diesen dünnen, harten Stiften die Lippen nachzuziehen war nicht angenehm, deshalb bevorzugten die Frauen später auch wieder Pomaden und Tinkturen.
Auch Rußlands Zarin Katharina die Große (1729 – 1796) ließ nichts unversucht: ihre Dienerinnen mussten ihre Lippen ansaugen und aufbeißen, damit sie üppig schwellend und gut durchblutet wirkten. Die Frauen im Orient kamen auf den Trick in reife Zitronen zu beißen um ihre Lippen rot zu machen.
Einige Tropfen Benzoe oder Kampferpomade erzielten dieselbe Wirkung
August der Starke (1670 – 1733 machte seiner Geliebten Aurora von Königsmarck einen Lippen-Balsam zum Geschenk, der mehr als zehntausend Gulden gekostet hat.
ca. 1800
Puder und Schminke spielen kaum noch eine Rolle, sie blieben Künstlern und Lebedamen vorbehalten.
1805
Ein Rezept für eine “rothe Lippenpomade” aus dem Jahre 1805 gab als Zutaten an: ein halb Pfund frische ungesalzene Butter und zwei Unzen reines Wachs, dazu Korinthen und ein bis drei Loth Alkannawurzel. Für den angenehmen Duft kommt ein Löffel starkes Pommeranzenblüthenwasser hinzu.
1833
Jacobine Weiler stellt ihr Buch “Kosmethik des weiblichen Geschlechts oder die geheime Kunst, Schönheit und Gesundheit zu vervollkommnen und bis ins späte Alter zu erhalten” vor.
ca. 1860
stellt Queen Victoria I. fest, dass Make up unhöflich ist.
1883
gilt als Geburtsstunde des Lippenstifts, der lange um sein Image kämpfen musste. Als verrucht und “halbseiden” galt er, nichts für Damen mit Anstand. Zur Weltausstellung in Amsterdam, die am 1. Mai begann, stellten Pariser Parfumeure den sog. Rhodopis-Serviteur oder auch den “Stylo d’amour” vor, der respektlos “saucisse” genannt wurde, weil er keine Hülse besaß, sondern in Seidenpapier gewickelt war. Im Vergleich zu heute war er horrend teuer: umgerechnet hätte er ca. 50 Euro gekostet.
Das revolutionäre “Würstchen” rötete die Lippen, doch schon bald gab es auch ausgefallene Farben. Schwarz war gefragt, vor allem aber Vitriolgrün – genau die richtige Farbe für die “Fauves”, die jungen Künstler am Montmartre. Leider war es auch gefährlich, denn gleich mehrere Dutzend Frauen starben nach “grüner Pomadisierung”, was dann zum Verbot des hochgiftigen Grünspanpulvers führte.
Sarah Bernhardt nannte ihn den “Zauberstab des Eros” und stellte sich für Reklamezwecke zur Verfügung. Ihr fiel es auch ein, sich mit einem Dachshaarbürstchen die Lippen zu schminken, lange bevor der Lippenpinsel eingeführt wurde.
1889
Das Schönheitsbuch: “beauty & how to keep it” mit vielen Anregungen zur Kosmetik wurde in Amerika veröffentlicht.
1910
produziert Guerlain für eine kleine, meist adlige Klientel Lippenstifte.
1912
kam Unterstützung von ungewohnter Seite: die Frauenbewegung der sog. Sufragetten trugen bei ihrem Marsch durch New York Lippenstift und machten dies zum Symbol ihres Kampfes
1915
die Scovil Manufactoring Company of Conneticut produziert preiswerte Lippenstifte in Metallhülsen, die sich jeder leisten konnte.
Um 1920
feiert der Lippenstift dann endgültig seinen Durchbruch. Die ersten Stummfilmstars wie Clara Bow, die ihre Lippen mit dem “Amorbogen” schmückte, wie Theda Bara mit ihren “Vamp-Lippen” und Mae Murray mit ihrem “Bienenstich-Mund” setzten Trends und machten den Lippenstift endlich salonfähig. Der sog. Bienenstich-Mund war ein Schminktrick von Max Factor, den er für dem Film entwickelte. Da die üblichen Pomaden durch die heißen Studiolampen zerflossen, überschminkte er den Mund und malte darauf einen kleinen kecken Kussmund. Auf Zelluloid kam Schwarz als Farbe am besten heraus und so kam der fast schwarz geschminkte Mund in Mode.
1920
Helena Rubinstein bringt ihren “Lip-Lustre” in New York auf den Markt und acht Jahre später den ersten Lippenstift mit Sonnenschutz.
1928
der sog. “Rouge-Baiser” aus Frankreich war der erste “kussechte” Lippenstift, eine Eigenschaft, die er dem Farbstoff Eosin verdankte. Dieser wurde später aus gesundheitlichen Gründen verboten, da er Schwermetalle enthielt.
ca. 1930
Kosmetik steigt zum 4. größten Wirtschaftsfaktor in den USA auf.
Elsa Schiaparelli bringt neue leuchtende Farben heraus, wie “Schiap”, ein helles Pink und “Shocking”, einen kräftigen Fuchsiaton.
1939
wurde das berühmte Revlon Red kreiert im Zusammenhang mit den “Matching finger- und lip tints”, bei denen erstmals Lippenstift und Nagellackfarben in identischen Farbtönen angeboten wurden.
In Deutschland stellte Walter Friedmann erstmals Lippenstifte in seinem “Privatlabor” unter der Marke SANS SOUCIS her.
1940
selbst die Kriegsjahre konnten dem Lippenstift nichts anhaben. Obwohl seine Hülsen eigentlich als Patronen gebraucht wurden, wagte man es nicht, die Produktion einzustellen. In den Vierzigern war ein dunkles Violett in Mode, das selbst sinnliche Lippen etwas verhärmt wirken ließ.
1941
fragte die Vogue: “Ist es patriotisch mir in solchen Zeiten Gedanken um mein Aussehen zu machen?” Diese Frage wurde indirekt von staatlicher Seite beantwortet – der US-Minister für Wirtschaftsstabilisierung ordnete an, dass Rüstungsbetriebe ihre Umkleiden mit Lippenstiften ausstatten, um die Produktivität zu fördern.
Nach 1945
wurde der Lippenstift zu dem kosmetischen Accessoire schlechthin und wurde auch bei deutschen Frauen immer beliebter. Sie sorgten in den Nachkriegsjahren für reißenden Absatz amerikanischer Ware.
ca. 1948
wurde die praktische Dreh-Mechanik, mit der man den Lippenstift in einer Hülse rauf- und runterdrehen kann, in Amerika entwickelt. Da war der Lippenstift längst zum täglichen Gebrauchsgegenstand geworden.
In diesem Jahr kam in London erstmals auch ein Lippenkonturenstift
1950
entwickelt Hazel Bishop den modernen Lippenstift, der auf Lanolin-Basis ist. Lanolin ist ein Wachs, das aus der Schafwolle gewonnen wird.
ab 1950
wurden die ersten deutschen Kosmetikfirmen gegründet, und eroberten unter den Marken wie Margaret Astor, Ellen Betrix (1952) Chicogo, Manhattan, Misslyn und For You den nationalen Markt.
1969
mit der sexuellen Revolution in den Sechzigern kamen auch die warmen Farben wieder. Die leuchtenden Farben ließen die Lippen voller wirken.
1982
pink wird zum Shooting-Star! Rouge Pur No. 19 von Yves Saint Laurent, ein intensives Pink-Fuchsia, ist binnen 14 Tagen weltweit ausverkauft. Es gehört heute noch zu den Bestsellern der Marke.
ca. 1986
kommt von Dior und L’Oréal ein Lip-Pen, mit Pinsel auf den Markt, mit dem man mittels Drehen die Lippenstiftmasse in den Pinsel drückt und dann direkt auf die Lippen auftragen kann. Diese Form der Applikation setzt sich aber nicht dauerhaft durch.
1991
bietet lavera als weltweit erster Anbieter 8 Lippenstifte mit 100 % natürlichen Inhaltsstoffen an. Sie sind in mattiert eingefärbten Zederholzstiften zu haben.
1994
Lipstick for charity – MAC lanciert mit Spokesperson RU Paul den VIVA GLAM Lippenstift, dessen Erlöse in die MAC Aids Stiftung fließen. Bis 2004 konnten 40 Millionen Dollar zur Unterstützung von HIV-Infizierten und Aids-Kranken zur Verfügung gestellt werden.
2000
Lippen im Nude-Look, geschminkt mit Farben in “Teint, Puder, Beige” kommen in Mode. Natürlichkeit ist Trumpf, auch bei der Wahl der Lippenstiftfarbe.
2003
Der Lippenstift ist nach wie vor das beliebteste Beauty-Utensil. Über 80 Prozent aller Frauen zwischen 20 und 60 Jahren benutzen Lippenstift.
2004
ein Lippenstift mit Gold und Seide wird erstmals von Kanebo mit The Lipstick vorgestellt. Die 15 erhältlichen Farben haben ein Finish, das an die japanische Lackkunst erinnert.
2008
21 % der deutschen Fauen benutzen täglich Lippenstift. Insgesamt verwenden 78% aller Frauen mehr oder weniger intensiv Lippenstift, das ist die höchste Nutzungsrate eines dekorativen Produkts.
Mehr als 30 Millionen Lippenstifte von Revlon Red sind seit 1939 verkauft worden, er gilt damit als einer der meistverkauften der Welt.
Recherche: © beautypress
Quellen:
Gieske, Sabine (Hg.): Lippenstift: ein kulturhistorischer Streifzug über den Mund, Marburg: Jonas Verl., 1996
Kohlhaase, Ilka: Journal für die Frau Heft 24/96
Bernd W.Wessling: Petra 1983
Pallingston, Jessica: Lipstick, 1. Aufl. New York: St. Martins Press, 1999
Seeling, Charlotte: Cosmopolitan 11/1983
Firmenquellen:
Kanebo
Lavera
MAC
Revlon
Yves Saint Laurent
Colour Collections Lippenstifte
Die neuen Colour Collections Lippenstifte von Max Factor –
perfekt abgestimmte Farben im Einklang mit dem Hautton
Schwalbach am Taunus, im März 2008 – Hand aufs Herz, wie viele Lippenstifte besitzen Sie? Und wie viele benutzen Sie davon tatsächlich? Vielleicht kommt es Ihnen bekannt vor, Sie haben einen neuen Lippenstift gekauft und zuhause stellen Sie fest, dass Ihnen die Farbe nicht wirklich steht. Mit den innovativen Colour Collections Lippenstiften von Max Factor ist damit jetzt Schluss! Die Kreation erfolgte in Zusammenarbeit mit Pat McGrath, Top Fashion Make-up Artist und Global Cosmetics Creative Design Director für Max Factor. Die Besonderheit: Colour Collections basiert auf drei Farbpaletten, die auf die Hauttöne hell, mittel und dunkel abgestimmt sind. Die Wahl der perfekten Lippenstiftfarbe wird somit spielend leicht, denn die Farben harmonieren optimal mit dem jeweiligen Hautton. Die gesamte Kollektion umfasst 32 trendige Farben und ist ab April 2008 im Handel erhältlich.
Auf der Suche nach dem Richtigen
Eine Studie von Max Factor* bestätigt, was viele Frauen aus eigener Erfahrung kennen: Den idealen Lippenstift mit der richtigen Farbe zu finden ist alles andere als einfach. Im Durchschnitt sind 65 Prozent der Lippenstiftkäufe Fehlkäufe, der Hauptgrund dafür ist die falsche Farbe! Tatsächlich hortet eine von fünf Frauen mehr als sechs Lippenstifte auf ihrem „Lippenstiftfriedhof“, der Schublade für Fehlkäufe. Die Befragungen haben weiterhin gezeigt, dass Frauen sich gerne an Trends orientieren und mit ihrer Lippenstiftfarbe experimentieren, jedoch unsicher sind, welche Farben ihnen wirklich stehen.
Im Fokus: der Hautton
Max Factor hat in den Untersuchungen festgestellt, was ausschlaggebend dafür ist, warum manche Lippenstiftfarben bei einigen Frauen harmonisch wirken und anderen Frauen gar nicht stehen: Der entscheidende Faktor bei der Auswahl der passenden Lippenstiftfarbe ist der Hautton!
Max Factor unterscheidet zwischen hellen, mittleren und dunklen Hauttönen und erleichtert somit den Frauen die Selbsteinschätzung ihrer Teintfarbe. Der Hautton bildet sozusagen den direkten Hintergrund für die Lippenfarbe und bestimmt die Intensität des Kontrasts zwischen Teint und Lippen. Eine Lippenstiftfarbe, die dem eigenen Hautton sehr ähnelt, sieht möglicherweise „verwaschen“ aus. Hingegen können zu stark kontrastierende Nuancen mehr Aufmerksamkeit als gewünscht erregen. Entgegen weit verbreiteter Annahmen sind weder die Haarfarbe noch die Lippenfarbe relevant für die Wahl der perfekten Lippenstiftnuance.
Unter der Leitung von Pat McGrath haben Max Factor Experten weltweit zahlreiche Tests mit Frauen durchgeführt, um die optimalen Lippenstiftfarben für die verschiedenen Hauttöne hell, mittel und dunkel zu bestimmen. Das Ergebnis: Je dunkler der Hautton, desto kräftiger sollte die Lippenstiftfarbe sein, um einen Kontrast zwischen Lippen und Teint zu erzielen. Auf diesem Wissen basiert die Farbauswahl von Colour Collections: Die Farbnuancen innerhalb der drei Farbpaletten werden von hell nach dunkel intensiver und sind stärker pigmentiert
Die Farbenvielfalt von Max Factor Colour Collections
Max Factor Colour Collections besteht aus insgesamt 32 perfekten Farbtönen, die in drei Mini-Farbpaletten je nach Hautton – hell, mittel, dunkel – übersichtlich angeordnet sind. Mit diesem leicht verständlichen Farbauswahl-System kann jede Frau die für sie optimale Lippenstiftfarbe auswählen: Die Paletten reichen von frechen Pink- zu satten Beerentönen, von dezenten Nude- zu eleganten Braunnuancen. Innerhalb jeder Farbpalette stehen sowohl sanftere, natürliche Töne als auch intensivere, kräftigere Farben zur Verfügung. Neben dem breiten Farbspektrum bieten die neuen Max Factor Colour Collections Lippenstifte Pflege und Feuchtigkeit dank einer Formulierung mit Sheabutter, Vitamin C und Jojoba- und Nachtkerzenöl. Sie sind parfumfrei und für alle Hauttypen geeignet.
Mit Colour Collections von Max Factor können Frauen jetzt ganz unkompliziert ihre passende Lippenstiftfarbe im Einklang mit ihrem Hautton finden und Farbfehlgriffe beim Lippenstiftkauf gehören der Vergangenheit an!