Handgepflückte Algen aus Irland
Mit der außergewöhnlichen Spa-Linie VOYA ist seit kurzem die erste bio-zertifizierte Kosmetikrange auf Basis von handgepflückten Algen in Deutschland erhältlich. Die Anfänge der irischen Firma VOYA, hinter der die Familie Walton steht, datieren zurück bis ins Jahr 1912. Um diese Zeit herum wurden die ersten „Seaweed Bath Houses“ eröffnet. Das waren Badehäuser, in denen man wie bei der Thalasso-Therapie, heiße Bäder in Meerwasser nehmen konnte, denen Algen zugefügt wurden. Um die Jahrhundertwende gab es an der Westküste Irland zahlreiche dieser traditionellen Häuser. Im malerischen Küstenort Strandhill, ein international bekannter Surfer Hot-Spot, betreibt die Familie noch heute unter dem Namen “VOYA Seaweed Bath” eines der beliebtesten Spas der Insel.
Als die Nachfrage nach Produkten, die man auch zu Hause anwenden kann, immer größer wurde, begann Mark Walton, der jüngste Sohn der Familie, zu experimentieren. In Zusammenarbeit mit anerkannten Forschern, Dermatologen und Meeresbiologen sowie auch der hundertjährigen Erfahrung seiner Familie mit ihrem fundierten Wissen über Algen im Hintergrund, war es ihm gelungen, den Pflanzen das Wasser zu entziehen und eine Stasis, einen Stillstand des Flüssigkeitsstroms zu erreichen, ohne dass die wertvollen Mineralien und Spurenelemente dabei verloren gehen. In diesem Zustand brauchen die getrockneten
Algen kein Konservierungsmittel, und das erste Seaweed Bath für zu Hause war erfunden. Weitere Produkte – ein Duschgel, eine Körperlotion, eine Haar- und Handpflege – mit mineralreichen Algen als Inhaltsstoff folgten. Am Ende dieser Entwicklung steht nun mit der Marke VOYA die erste bio-zertifizierte Kosmetiklinie – rein auf Basis von Meeresalgen – der Welt.
Die Algen, die VOYA für ihre Produkte verwendet, werden mit der Hand aus dem Atlantik, der die Grafschaft Sligo umgibt, geerntet. Dort, im äußersten Nordwesten Irlands, liegen die Algenfelder, die die Waltons als einzige Lizenzinhaber beernten dürfen. Es ist eine der am wenigsten besiedelten Gegenden Europas, und die Felder befinden sich in einem unzugänglichen Gebiet unberührter Natur. Die Familie erntet ihre Algen auf eine möglichst schonende und nahhaltige Art und Weise: sie und ihre Helfer gehen dazu ins Meer und schneiden die Pflanzen mit der Hand, damit sie innerhalb weniger Monate wieder ihre volle Größe erreichen.
Diese Prozedur ist zudem nur während einer kurzen Zeitspanne im Jahr möglich – dennoch gehen die Waltons weder bei der Ernte noch in der Herstellung ihrer Produkte Kompromisse ein: statt mit Maschinen den Bestand der Algenfelder zu gefährden, nimmt die Familie die mühsame Handarbeit selbstverständlich auf sich.
